Die Insel Vilm wurde    wahrscheinlich    vor    3000    Jahren durch     Sturmhochwasser     und     Spiegel- schwankungen    der    Ostsee    von    Rügen getrennt.
Sie    wird    1249    erstmalig    urkundlich    als zum Hause Rügen gehörig erwähnt. Seit   Mitte   des   14.   Jahrhundert   war   sie fast immer be siedelt. Zuerst    durch    Einsiedler    (ab    1336)    und später   durch   die   Betriebe   einer   Meierei bzw. eines Ackerwerkes.
Durch    die    Besucher    der    Insel,    die    hier den     Norddeutschen     Urwald     und     die Landschaft       mit       ihren       vielfältigen Küstenformen   kennenlernen,   entstanden erste    Anregungen     zum     Schutz     dieser Natur. Und    die    große    Vielfalt    der    Tier-    und Pflanzenwelt    trug    dazu    bei,    dass    die ganze     Insel,     1936     unter     Natur schutz gestellt wurde. Ab    1955    war    die    Insel    in    den    organi- sierten Tour ismus der DDR integriert.
In   der   Saison   besuchten   täglich   500   Men- schen    den    Vilm,    an    den    Wochenenden waren es über 1000 Be sucher. Diese   vielen   Menschen,   beeinträchtigten die Natur.  1959    wurde    ein    Ferienheim    des    DDR- Ministerrates auf Vilm errichtet. Es    entstanden    elf    reetgedeckte    Häuser im     Stile     einer     rügenschen     Fischer- siedlung,    die    man    von    See    aus    sehen kann.
Ab     diesem     Zeitpunkt     war     die     Insel bewacht      und      für      den      öffentlichen Besucherverkehr,     wegen     der     Ferien - haussiedlung,   für   die   Politprominenz   der DDR ge sperrt. Nach     dem     demokratischen     Umbruch, begann   im   Jahr   1990   -   der   Aufbau   einer Internationalen Naturschutzakademie. Die     seit     1991,     als     Außenstelle     des Bundesamtes    für    Naturschutz    auf    dem Vilm arbeitet. Hier      treffen      sich      heute      Politiker, Wissenschaftler,      Naturschützer,      Theo- logen   und   Philosophen,   sowie   Vertreter vieler   anderer   Gebiete   und   Sparten   aus aller    Welt,    um    über    die    Ursache    der Naturzerstörung      zu      diskutieren      und Auswege   aus   den   ökologischen   Krisen   zu suchen.
Fahrgastreederei Lenz e.K Burkhard Lenz Andreas Kuhfuß
Partner Biosphärenreservat Südost-Rügen
038301-61896
exkursioninselvilm@web.de
038301-61874 Fax
18581 Putbus/Rügen
Die     im     Jahr     1494     vom     Vikar     des Roeskilder     Bischof     geweihte     Kapelle wurde     zum     Wallfahrtsort     für     viele Bewohner der Insel Rügen. Durch    die    Reformation    verlor    sie    an Bedeutung und zerfiel. Der      Holzeinschlag      bis      auf      sechzig Hegebäume   zwischen   1527   und   1538   war der    letzte    schwer wiegende    Eingriff    in die Natur auf der Insel. Mit    dem    Ausbau    von    Rügen    zu    einem Badeort     (in     Lauterbach     wurde     das Friedrich-Wilhelm-Bad      erbaut)      wuchs auch     der     Bekanntsheitsgrad     und     die Attraktivität der Insel. Im   Jahre   1886   baute   man   auf   der   Insel ein Logier haus.
In   dieser   Zeit   bekam   die   Insel   auch   den Namen   „Malerinsel“,   denn   sie   wurde   von über      300      be kannten      und      weniger bekannten Malern besucht.
Als     Ergebnis     dieser     Aufenthalte     ent- standen    so    be kannte    Gemälde    wie    die "Landschaft   mit   Regenbogen"   von   Caspar David Friedrich. Sein    Freund    Carl    Gustav    Carus    malte "Eichen am Meer".
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VILM  EXKURSION
Fahrgastreederei Lenz e.K | 18581 Lauterbach / Rügen
Die Insel Vilm wurde   wahrscheinlich   vor   3000   Jahren   durch Sturmhochwasser    und    Spiegelschwankungen der Ostsee von Rügen getrennt.
Sie   wird   1249   erstmalig   urkundlich   als   zum Hause Rügen gehörig erwähnt. Seit   Mitte   des   14.   Jahrhundert   war   sie   fast immer besiedelt. Zuerst   durch   Einsiedler   (ab   1336)   und   später durch   die   Betriebe   einer   Meierei   bzw.   eines Ackerwerkes. Die   im   Jahr   1494   vom   Vikar   des   Roeskilder Bischof      geweihte      Kapelle      wurde      zum Wallfahrtsort    für    viele    Bewohner    der    Insel Rügen. Durch      die      Reformation      verlor      sie      an Bedeutung und zerfiel. Der   Holzeinschlag   bis   auf   sechzig   Hegebäume zwischen     1527     und     1538     war     der     letzte schwerwiegende   Eingriff   in   die   Natur   auf   der Insel. Mit   dem   Ausbau   von   Rügen   zu   einem   Badeort (in    Lauterbach    wurde    das    Friedrich-Wilhelm- Bad   erbaut)   wuchs   auch   der   Bekanntsheitsgrad und die Attraktivität der Insel. Im    Jahre    1886    baute    man    auf    der    Insel    ein Logierhaus. In   dieser   Zeit   bekam   die   Insel   auch   den   Namen „Malerinsel“,    denn    sie    wurde    von    über    300 bekannten     und     weniger     bekannten     Malern besucht.
Als   Ergebnis   dieser   Aufenthalte   entstanden   so bekannte    Gemälde    wie    die    "Landschaft    mit Regenbogen" von Caspar David Friedrich.
Sein   Freund   Carl   Gustav   Carus   malte   "Eichen am Meer".
Durch    die    Besucher    der    Insel,    die    hier    den Nord deutschen   Urwald   und   die   Landschaft   mit ihren   vielfältigen   Küstenformen   kennen   lernen, entstanden     erste     Anregungen     zum     Schutz dieser Natur. Und      die      große      Vielfalt      der     Tier-      und Pflanzenwelt    trug    dazu    bei,    dass    die    ganze Insel, 1936 unter Naturschutz gestellt wurde. Ab    1955    war    die    Insel    in    den    organisierten Tourismus der DDR integriert. In   der   Saison   besuchten   täglich   500   Menschen den   Vilm,   an   den   Wochenenden   waren   es   über 1000 Besucher. Diese    vielen    Menschen,    beeinträchtigten    die Natur.  1959   wurde   ein   Ferienheim   des   DDR-Minister- rates auf Vilm errichtet. Es   entstanden   elf   reetgedeckte   Häuser   im   Stile einer   rügenschen   Fischersiedlung,   die   man   von See aus sehen kann. Ab   diesem   Zeitpunkt   war   die   Insel   bewacht   und für    den    öffentlichen    Besucherverkehr,    wegen der   Ferienhaus-siedlung,   für   die   Politprominenz der DDR gesperrt. 1990   begann   der   Aufbau   einer   Internationalen Naturschutzakademie,   die   seit   1991   als   Außen- stelle    des    Bundesamtes    für    Naturschutz    auf dem Vilm arbeitet.
Hier     treffen     sich     heute     Politiker,     Wissen- schaftler,      Naturschützer,      Theologen      und Philosophen,    sowie    Vertreter    vieler    anderer Gebiete   und   Sparten   aus   aller   Welt,   um   über die   Ursache   der   Naturzerstörung   zu   diskutieren und   Auswege   aus   den   ökologischen   Krisen   zu suchen.
Partner Biosphärenreservat Südost-Rügen
Fahrgastreederei Lenz e.K Burkhard Lenz Andreas Kuhfuß
038301-61896
exkursioninselvilm@web.de
038301-61874 Fax
18581 Putbus/Rügen
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Die Insel Vilm wurde     wahrscheinlich     vor     3000     Jahren durch      Sturmhochwasser      und      Spiegel- schwankungen     der     Ostsee     von     Rügen getrennt.
Sie   wird   1249   erstmalig   urkundlich   als   zum Hause Rügen gehörig erwähnt. Seit   Mitte   des   14.   Jahrhundert   war   sie   fast immer besiedelt. Zuerst     durch     Einsiedler     (ab     1336)     und später    durch    die    Betriebe    einer    Meierei bzw. eines Ackerwerkes. Die   im   Jahr   1494   vom   Vikar   des   Roeskilder Bischof     geweihte     Kapelle     wurde     zum Wallfahrtsort   für   viele   Bewohner   der   Insel Rügen. Durch     die     Reformation     verlor     sie     an Bedeutung und zerfiel. Der   Holzeinschlag   bis   auf   sechzig   Hegebäume zwischen    1527    und    1538    war    der    letzte schwerwiegende   Eingriff   in   die   Natur   auf   der Insel. Mit   dem   Ausbau   von   Rügen   zu   einem   Badeort (in   Lauterbach   wurde   das   Friedrich-Wilhelm- Bad         erbaut)         wuchs         auch         der Bekanntsheitsgrad    und    die   Attraktivität    der Insel. Im   Jahre   1886   baute   man   auf   der   Insel   ein Logierhaus. In    dieser    Zeit    bekam    die    Insel    auch    den Namen   „Malerinsel“,   denn   sie   wurde   von   über 300     bekannten     und     weniger     bekannten Malern besucht.
Als   Ergebnis   dieser Aufenthalte   entstanden   so bekannte   Gemälde   wie   die   "Landschaft   mit Regenbogen" von Caspar David Friedrich.
Sein   Freund   Carl   Gustav   Carus   malte   "Eichen am Meer".
Durch   die   Besucher   der   Insel,   die   hier   den Nord deutschen    Urwald    und    die    Landschaft mit   ihren   vielfältigen   Küstenformen   kennen lernen,    entstanden    erste    Anregungen    zum Schutz dieser Natur. Und     die     große     Vielfalt     der     Tier-     und Pflanzenwelt   trug   dazu   bei,   dass   die   ganze Insel, 1936 unter Naturschutz gestellt wurde. Ab   1955   war   die   Insel   in   den   organisierten Tourismus der DDR integriert. In   der   Saison   besuchten   täglich   500   Menschen den    Vilm,    an    den    Wochenenden    waren    es über 1000 Besucher. Diese   vielen   Menschen,   beeinträchtigten   die Natur.  1959   wurde   ein   Ferienheim   des   DDR-Minister- rates auf Vilm errichtet. Es    entstanden    elf    reetgedeckte    Häuser    im Stile    einer    rügenschen    Fischersiedlung,    die man von See aus sehen kann.
Ab   diesem   Zeitpunkt   war   die   Insel   bewacht und    für    den    öffentlichen    Besucherverkehr, wegen     der     Ferienhaussiedlung,     für     die Politprominenz der DDR gesperrt.
1990   begann   der   Aufbau   einer   Internationalen Naturschutzakademie,     die     seit     1991     als Außenstelle   des   Bundesamtes   für   Naturschutz auf dem Vilm arbeitet.
Hier    treffen    sich    heute    Politiker,    Wissen- schaftler,      Naturschützer,      Theologen      und Philosophen,   sowie   Vertreter   vieler   anderer Gebiete   und   Sparten   aus   aller   Welt,   um   über die      Ursache      der      Naturzerstörung      zu diskutieren       und       Auswege       aus       den ökologischen Krisen zu suchen.
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